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Bio
Anna Przybysz ist eine polnische Organistin, geboren im Jahre 1992 in Warschau. Sie studierte an der Frederick-Chopin-Musikuniversität in Warschau unter der Leitung von Herrn Prof. Józef Serafin. Sie machte Masterabschluss an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig, in der Klasse von Herrn Prof. Martin Schmeding.
Im Februar 2022 hat sie ihre Doktorarbeit im Bereich der musikalischen Künste erfolgreich verteidigt.
Im März 2021 erschien ihr Debütalbum ,,Karl Hoyer – Organ Works’’.
Sie ist Preisträgerin des 2. Nationalen Marian-Sawa-Orgelwettbewerbs im Jahre 2011 (3. Preis), des 3. Internationalen Feliks-Nowowiejski-Orgelwettbewerbs im Jahre 2015 (3. Preis), Halbfinalistin des 5. Internationalen Daniel-Herz-Orgelwettbewerbs in Brixen im Jahre 2016 und des 13. Internationalen Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerbs in Freiberg im Jahre 2017.
Stipendiatin des Erasmus-Programms in der Klasse von Prof. Martin Schmeding an der Hochschule für Musik in Freiburg (2014-2015), Teilnehmerin am Austauschprogramm für Studenten mit Rice University w Houston, USA, in der Klasse von Prof. Ken Cowan (2017), Zweimalige Stipendiatin des Ministerpräsidenten (2009-2011), sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD (2016-2018).
Ihre Fähigkeiten verbesserte sie in Meisterlehrgängen, geleitet u.a. von Léon Berben, Hans Fagius, Henry Fairs, Julian Gembalski, Lorenzo Ghielmi, Bernhard Haas, Jeremy Joseph, Ludger Lohman, Matthias Maierhofer, Christophe Mantoux, Krzysztof Urbaniak, Martin Schmeding, Wolfgang Seifen, Jaroslav Tůma, Christoph Wolff, Wolfgang Zerer.
Sie gab Konzerte auf internationalen Orgelfestivals in Polen: das 25. Jubiläumsfestival der Orgel- und Kammermusik in Leżajsk, das 7. Internationale Festival der Orgelmusik in Puławy, das 4. Orgelfestival in Pasłęk, das 20., 22. und 23. Internationale Nachwuchsorgelfestival in Sejny, das 27. Internationale Festival der Orgelmusik ,,Orgel der Kathedrale’’ in Warschau und im Ausland (Deutschland, Italien, Litauen, Tschechen).
Diskographie
Karl Hoyer Organ Miniatures vol.4
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Karl Hoyer Organ Works vol.3

Karl Hoyer Organ Sonatas

Die vorliegende CD ist die zweite von der geplanten CD-Serie mit gesamten Orgelwerken des deutschen Komponisten Karl Hoyer, der um die Wende vom 19. zum 20.Jh. lebte.
Karl Christian Hoyer ist am 9. Januar 1891 in Weißenfels an der Saale geboren. In den Jahren 1907-1911 studierte er am Königlichen Konservatorium der Musik zu Leipzig. Während des Studiums war Hoyer Stellvertreter von Karl Straube in der Thomaskirche in Leipzig und dann der Domorganist in Tallinn, in der Jakobikirche in Chemnitz sowie in der Nikolaikirche in Leipzig. Er war Lehrer für Orgelspiel und Theorie am Leipziger Konservatorium und Professor für liturgische Begleitung am Kirchenmusikalischen Institut in Leipzig. Er gab Konzerte u.a. in Leipzig, Berlin, Breslau, München, Bremen, Hamburg, Dresden, Rostock und Augsburg. Er starb vorzeitig am 12. Juni 1936 in Folge der Verletzungen, die er in einem Motorradunfall am 27. Mai erlitten hat. Im Karl Hoyers Nachlass finden wir 65 Werke mit Opuszahlen und 24 Werke ohne Opuszahlen.
Die Werke wurden vom 2.09.2021 bis zum 4.09.2021 in der Lutherkirche in Chemnitz aufgenommen, gespielt auf einer 50-stimmigen Sauerorgel aus dem Jahre 1908, die in den Jahren 2006-2007 durch die Firma von Christian Scheffler restauriert wurde.
Karl Hoyer Organ Works

Das vorgestellte Album ergänzt die phonografische Lücke – fehlende Aufnahmen der Orgelmusik des deutschen Komponisten Karl Hoyer, der um die Wende vom 19. zum 20.Jh. lebte. Es ist die erste von der geplanten CD-Serie mit gesamten Orgelwerken von Hoyer.
Die Werke wurden vom 14.10.2019 bis zum 17.10.2019 in der Michaeliskirche in Leipzig aufgenommen, gespielt auf einer 46-stimmigen Sauerorgel aus dem Jahre 1904, die in den Jahren 1996-1999 durch die Firma von Christian Scheffler restauriert wurde.
Bach in space
Im Jahr 2022 nahm Anna Przybysz am Boston Bach International Organ Competition teil, im Rahmen dessen sie eine einzigartige Auszeichnung erhielt, die darauf abzielte, die Künstlerin in der internationalen Gemeinschaft bekannt zu machen. Die Association of Space Explorers hat ein Video erstellt, in dem sie die Aufnahme der Fuge in e-Moll von J.S. Bach BWV 548 von Anna Przybysz mit Satellitenfotos der Erde kombiniert.
