Diskographie
Karl Hoyer Organ Miniatures vol.4
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Karl Hoyer Organ Works vol.3

Karl Hoyer Organ Sonatas

Die vorliegende CD ist die zweite von der geplanten CD-Serie mit gesamten Orgelwerken des deutschen Komponisten Karl Hoyer, der um die Wende vom 19. zum 20.Jh. lebte. Karl Christian Hoyer ist am 9. Januar 1891 in Weißenfels an der Saale geboren. In den Jahren 1907-1911 studierte er am Königlichen Konservatorium der Musik zu Leipzig. Während des Studiums war Hoyer Stellvertreter von Karl Straube in der Thomaskirche in Leipzig und dann der Domorganist in Tallinn, in der Jakobikirche in Chemnitz sowie in der Nikolaikirche in Leipzig. Er war Lehrer für
Orgelspiel und Theorie am Leipziger Konservatorium und Professor für liturgische Begleitung am Kirchenmusikalischen Institut in Leipzig. Er gab Konzerte u.a. in Leipzig, Berlin, Breslau, München, Bremen, Hamburg, Dresden, Rostock und Augsburg. Er starb vorzeitig am 12. Juni 1936 in Folge der Verletzungen, die er in einem Motorradunfall am 27. Mai erlitten hat. Im Karl Hoyers Nachlass finden wir 65 Werke mit Opuszahlen und 24 Werke ohne Opuszahlen.
Karl Hoyer Organ Works

Der Anstoß zur Aufnahme eines Albums mit der Orgelmusik von Karl Hoyer war das Kennenlernen des Lebens und der Werke eines Komponisten, der in der polnischen Musikszene nicht näher bekannt ist. Die der Person von Karl Heuer gewidmeten Beiträge waren bis jetzt lediglich in Form von einigen Artikeln veröffentlicht, die in solchen Zeitschriften erschienen sind wie: Musik und Kirche (Oliver Hilmes, Karl Hoyer (1891-1936) Musik und Kirche 66, 1996, S. 291-297), oder Weißenfelser Heimatbote (Heinz Bretschneider, Prof. Karl Hoyer: bed. Orgelvirtuose u. Komponist aus Weißenfels w Weißenfelser Heimatbote; Vol. 3, Nr. 1 (1994), S. 12-13). Der Name von Hoyer erscheint nicht in den größten Enzyklopädien und ist lediglich in wenigen Musiklexikonen (Musik in Geschichte und Gegenwart, Grove Music Online, Riemann Musik Lexikon, Lexikon der Orgel, Handbuch Orgelmusik) zu finden.
Die Werke wurden in den Tagen 14.-17.10.2019 in der Michaeliskirche in Leipzig aufgenommen, gespielt auf einer 46-stimmigen Orgel von Wilhelm Sauer aus dem Jahre 1904, die in den Jahren 1996-1999 durch die Firma von Christian Scheffler restauriert wurde.
